„Eine Meditation in flirrend-schönen Bildkompositionen“ beschreibt die hamburg pur den neuen Jim Jarmusch Film The Limits of Control. Meditationen enden bei mir in der Regel mit Tiefschlafphasen und das ist ein Problem.
Am Abend vorher feierten wir zu lange auf der Eröffnung von Beatlemania und die Idee am nächsten Tag in die Spätvorstellung vom neuen Jim Jarmusch Film zu gehen, ist nichts für Körper und Seele über 40. Der Tag in der Schreibstube ist zäh, dann noch eine St. Pauli Führung mit einem frisch verheirateten Brautpaar. Der Körper ist auf Höchstleistung gepumpt, da geht Kino um 22.30h. Mein Kollege bringt eine weitere Kollegin mit, beide schon recht müde und eher couchbereit. Im Holi ist es gemütlich, man kann entspannt vor sich hindösen.
Der Film besteht aus
einem großartigen Soundtrack der japanischen Band Boris
schönen Bildern, die an manchen Stellen zu schön sein wollen
Menschen die Streichholzschachteln austauchen
Ich meditiere vor mich hin, genieße die Bilder. Um mich zu fragen was das soll, bin ich zu müde. Nicke weg, während mein Nebenmann unentwegt zappelt. Ich empfehle ihm zu schlafen. Hat er auch schon, aber jetzt ist ihm langweilig . Irgendwann gegen Mitternacht kramt er seine Autoschlüssel aus der Tasche, steht auf und geht mit knappen Worten. Die Nebenfrau rührt sich nicht. Als der Film zuende ist wundert sie sich, dass wir nur noch zu zweit sind. Da hat sie wohl was verschlafen…
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