Stadtlaeuferin

Service, Service

Februar 6, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Mumbai 18. Januar

“Fahr bloß nicht in der Rush hour in der zweiten Klasse”, warnt mich Nidhi, bei der ich ein paar Tage in Mumbai wohnen darf. Also kaufe ich mir ein 1. Klasse Ticket. 156 Rupien (ca. 3 Euro) hin- und zurück. Die 2. Klasse kostet 16 Rupien. Die upper class hat ihr eigenes Wertesystem.

Ich setze mich in den 1. Klasse wagen und warte auf die Abfahrt. Im Zug neben mir putzen zwei etwa zehnjährige Jungs die Schuhe der Männer, die zur Arbeit fahren. Die Vorortzüge in Mumbai sind nicht koedukativ.

“Service, service, Mme!” rufen die Jungs zu mir rüber.

Wir lachen uns an.

Der eine zeigt auf seinen Bauch und deutet an, dass er Hunger hat. Ich bin satt. Habe schon gefrühstückt und reiche ihm meine Restetüte mit Obst und Keksen rüber. Er bedankt sich.

“Service, service” ruft er weiter und mein Zug verlässt die Station.

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Banana Pancake versus Schwarzbrot

Januar 16, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Varanasi 16. Januar

Ich weiss, ich bin arrogant, aber seit Irland kann ich keine Deutschen Rucksacktouristen mehr ertragen. An den schoensten Flecken der Welt traeumen die von Schwarzbrot und zaehlen ihr Geld.

Australieer sind meine liebsten Reisebegleiter, irgendwie ergibt sich das immer so. Die freuen sich beim Fruehstueck auch ueber Banana Pancakes.

Dennoch freue ich mich Deutsche zu treffen, um endlich mal wieder Deutsch zu sprechen und beginne vorurteilsfreie Gespraeche. Jeder bekommt seine Chance.

Heute fruehstuecke ich mit zwei Buddha Freaks, die zu Seminaren an einem heiligen Ort in Indien sind. Mit 10.000 anderen Budhisten. Dali ist auch dort und alles ist ganz peacig. Nach Varanasi sind die Budhisten gekommen, um die Asche eines Freundes, die sie aus Frankfurt mitgebracht haben, in den Fluss zu kippen.
Ich lerne viel ueber Totenrituale und das Geschaeft mit dem Tod in Deutschland, denn Sie ist Totenexpertin. Nett sind sie trotzdem beide. Als sie dem Kellner erklaert, dass sie keinen Toast mag und Naan zum Ei moechte muss ich grinsen und verschlucke mich an meinem Banana Pancake.

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Mother Ganga

Januar 16, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Varanasi 15. Januar

Im Guesthouse treffe ich Louise aus Perth wieder, mit der ich bereits einen netten Abend in Jodhpur verbracht habe. Wegen der Sonnenfinsternis haben die Tempel geschlossen. Wir mieten ein Boot+Fahrer und schippern ueber den Ganges. So entfliehen wir für ein paar Stunden den Pilgermassen.

Krishna, unser Bootsmann, kann zu fast allen Gebaeuden etwas erzaehlen. Viele Glaubensgemeinschaften haben Hospize am Gangesufer, auch die Sadhus. Hier verbringen sie ihre letzten Tage und erfahren Erloesung durch den Tod in Varanasi und die Bestattung im Ganges.

Krishna macht uns auf ein Boot aufmerksam. An der Seite ist die Leiche einer jungen Frau angebunden. Der Koerper ist in bunte Saris gehuellt. Sie ist beim Bad im Ganges ertrunken, weil sie nicht schwimmen konnte. Jetzt bringt das Boot sie an eine tiefe Stelle, damit sie dort ihre letzte Ruhe finden kann. Krishna sagt, sie sei gut gekleidet und nicht arm. Aber eine Verbrennung gibt es nicht. Niemand kennt die Frau und ihre Familie. Niemand kann die Verbrennung bezahlen. Ihre Familie wird sie vermissen. Erst in vielen Jahren kann sie fuer tot erklaert werden.

Wir fahren weiter zum Assi Ghat. Krishna hat Drachen mitgebracht. Es ist Kite Festival und wir lassen einen Drachen steigen. Wir sind gut und Krishna gelingt es einen anderen Drachen vom Himmel zu holen.

Es ist ein sonniger Tag, den wir sehr geniessen. Krishna auch, denn er verdient heute viel. Er braucht Geld. Sein Sohn geht auf eine private Schule. Die Aussteuer fuer seine Tochter ist teuer. Sie soll einen guten Mann bekommen. Dafuer braucht Krishna nicht nur Gold und Schmuck sondern auch ein Motorrad, einen Fernseher und einen Computer.

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Holy Shit in Holy town

Januar 16, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Varanasi 14. Januar

Varanasi500.000 Pilger sind heute nach Varanasi gereist. Sie baden im Ganges, um ihre Seelen reinzuwaschen. An den Ghats ist kein Durchkommen. Die Menschmassen laufen immer in die Richtung in die ich nicht will. Ueberall ist Wasser und Scheisse – von Menschen, Kuehen, Hunden, Ziegen, nur Schweine gibt es hier nicht. Meine Schuhe werden von Tag zu Tag ekliger. Ich gehe hinauf in die engen Gassen, die nicht breiter sind als ein Fahrradweg in Hamburg. Lasse mich mitreissen, schieben, schubsen. Immer wieder stoppt es. Ein Motorrad oder eine Kuh wollen vorbei. Maenner tragen Tote, verpackt in bunte Stoffe und Goldfolie zu den Burning-Ghats. Vor den Tempeln stoppen die Massen, Pilger wollen rein oder raus. Alle singen. Hare, hare, ram.

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Wartesaal zweiter Klasse

Januar 13, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Agra 11. Januar

AgraIch habe alles gesehen in Agra. Das Taj Mahal, das Fort, ein schlechtes Osho Restaurant, Schokoladenkuchen gegessen, Milchkaffee getrunken. Kenne gefühlt alle Riskchafahrer beim Vornamen, Touri Shops und Popcornverkaeufer. In sechs Stunden faehrt mein Zug nach Varanasi, der heiligen Stadt, Stadt Shivas und der Pilger.
Es ist kalt. Ich richte michein, im Wartesaal zweiter Klasse.

Neben mir siedelt sich eine Grossfamilie an. Innerhalb der naechsten Stunden wird sie auf das dreifache anwachsen. Sie haben eingekauft. Warme Unterwaesche, fuer das Familienoberhaupt, der freut sich und verschwindet im Waschraum. Es soll noch kaelter werden.
Die Frauen haben Handys. Auch die alten. Sie managen den Clan, hier und zuhause.
Mir gegenueber sitzt ein Koreanische Paerchen und spielt mit seinen iphones. Sie reden nicht miteinander. Menschen kommen und gehen. Die Grossfamilie bereitet das Dinner vor. Curry in Plastiktueten. Erst die Maenner, dann die Frauen. Irgendwo schreit ein Tier.

Fast alle Menschen im Wartesaal tragen Muetzen. Die Modelle sind vielfaeltig: Nur ein Sehschlitz, modische mit Nike Schriftzug, trendy als Kasperlemuetze mit Schalverlaengerung. oder Ohrenschuetzer. Das ist bei jungen Maennern sehr beliebt – und wie ich spaeter fessttelle bei den Sadhus in Varanasi.

Ein ungleiches Paar kommt herein. Sie: huebsch, jung und aufgeweckt, lacht und schaut neugierig nach rechts und links. Er wirkt droege, ist dick und haesslich und traegt Ohrenschuetzer mit Marienkaefern. Ist das nun cool oder einfach nur daemlich? Wenn diese Verbindung aus einer arrangierten Ehe hervorgegangen ist, dann hat sie eindeutig die Arschkarte gezogen. Er sitzt auf der Bank und schlaeft ein, sie hockt im Schneidersitz auf einem Koffer und strahlt. Hochzeitsreise? Ich werde es nicht erfahren.

Alle kaempfen mit der Kaelte. Waerend ich Sonnenhemd, T-Shirt, Pullover, Fleece-Pulli und Fleece-Jacke uebereinander ziehe und aussehe wie eine Tonne in Dunkelpink (die Jacke habe ich im Farbrausch nach der Typhus Impfung bei Globetrotter erstanden, wer weiss was sie dem Impfstoff beigegeben haben…) verstecken die Inderinnen unter ihren Saris Pumphosen, Leggings, Strickjacken und 20 KiloUebergewicht. Gute Idee.

Ich schaue auf die Uhr: 19.30h – noch vier Stunden bis zur Abfahrt.

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Verkaufsgespraeche

Januar 13, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Pushkar 9. Januar

“Mme come in my shop.”
“Mme I have more colours inside.”
“Mme here is more.”

Das Gerede der Verkaeufer kann einem auf die Nerven gehen. Kaum schaut man sich etwas an, glaubt der Verkaeufer, man wolle es auch besitzen.
Je weniger die Haendler reden, um so groesser sind bei mir die Verkaufsaussichten.

In Pushkar schaue ich mir nette Baender mit Spiegeln und Gloeckchen an. Klimpern schoen. Koennte man im Garsten in die Kastanie haengen.
“20 Rupees each”
Ich ueberlge: “How much are three?”
“Five are a Hundred Rupees.”
Der Haendler grinst mich an.
Endlich mal ein originelles Marketing ohne scheinbare Vorzuege und Gejammer.
Ich grinse zurueck und kaufe fuenf von den Teilen.
Weiter im Gewuehl. “Mme, Mme…” schallt es von rechts und links.
“Come to my shop!”
“No!”
“Maybe this afternoon?”
“No!”
“Tomorrow?”
“No!”
“Next life?

Maybe…

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Hey Ho let’s go!

Januar 9, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

7. Januar unterwegs von Jaisalmer nach Pushkar

Um ein wenig vom Land zu sehen, lasse ich mein Nachtzugticket verfallen und nehme stattdessen den Direktbus von Jaisalmer nach Pushkar. Zehn Stunden Fahrt… Mein Platz liegt in der Mitte der Rueckbank. So bekomme ich das ganze Treiben im Bus mit. Waehrend der zehn Stunden steigen so ca. 300 Leute ein und aus. Langweilig wird es nicht. Wir fahren durch Wuestenlandschaften, Doerfer, indisches Landleben pur. Ich spiele mit allen Kinder. Nicke allen Frauen zu, waehrend mich die Maenner verwundert anstarren.
Kurz hinter Jaisalmer steigt ein alter Mann ein. Er traegt die traditionellen alten Gewaender, einen Stab und einen Turban. In einer Plastiktuete bewahrt er etwas auf, was ihm sehr wertvoll ist. Er beschuetzt es vor anderen Mitreisenden. Kurz vor Amjer wird er aussteigen.
Obwohl er neugierig ist,  weicht er meinem Laecheln aus. Stumm sitzen, hocken,  doesen wir neben einander. Ab und zu nimmt er einen Schluck aus einer Flasche. Bei 10 Stunden Busfahrt, trinkt man wenig, um nicht auf Toilette zu muessen.
Irgendwann am Nachmittag hole ich meinen MP3 Player raus (ja es ist ein MP3 Player und kein ipod!). Jetzt platzt er vor Neugier. Ich gebe ihm das Geraet und er hoert Musik. Die Totenhosen spielen unplugged einen Song der Ramones… aber es gefaellt ihm und er strahlt mich an.

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Kulturaustausch – one world on one couch

Januar 9, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Jaisalmer 5. Januar

JaisalmerCouchsurfing dient dem kulturellen Austausch und soll den Horizont erweitern. Gut so. Also couchsurfe ich in Jaisalmer. Meine Gastgeber sind eine Sixtfamilie. Kavii ist Ende 20 und arbeitet als Ingenieur bei einer Firma die Windkraftanlagen herstellt. Rund um Jaisalmer, eine Stadt um ein uraltes Fort mitten in der Wueste,  stehen viele Windraeder, mit denen die Militaerstationen und der beleuchtete Zaun entlang der nahen pakistanischen Grenze mit Strom versorgt werden.
Kavii lernt viel, um einen weiteren  besseren Abschluss zu bekommen. Englisch hat er sich selber beigebracht . Seine Frau und seine achtjaehrige Tochter sprechen kein Englisch.
Ich werde ins Wohnzimmer einquartiert. Fortan fuer Frau und Kind no go aeria, was ich nach einem Tag aufheben kann. Couchsurfing ist kultureller Austausch und dazu gehoert auch meine Kultur. Ich bekomme immer als erste das Essen serviert. Dann Kavii, Frau und Kind essen das was uebrig bleibt. Bei mir ist das viel, da ich immer noch mit meinen Viren kaempfe. Am letzten Tag bekomme ich Toast mit Ketchup (welche Kultur ist das?) zum Fruehstueck.

Kavii ist super nett.  Er faehrt mich mit dem Moped zum Fort, holt mich ab, wann ich will, organisiert einen Freund, damit ich eine Begraebnistelle der Brahmanen anschauen kann, als er selber keine Zeit hat. Am letzten Abend sitzen wir im Wohnzimmer als ein paar Freunde von ihm kommen. Ich werde begutachtet, dann verziehen sich die Jungs in das Schlafzimmer und quatschen. Ich bitte die Frau und das Kind, die im Flur stehen, ins Wohnzimmer. Wir schauen Hindi-Soaps. Ich  versuche zu essen. Gegen neun Uhr greift sie zum Telefon und ruft Kavii auf dem Handy an (ins Schlafzimmer traut sie sich wohl nicht), dass sein Essen fertig sei. Er verabschiedet die Jungs und grinst seine Frau an, mit einem schuldbewusst charmanten Grinsen, dass ich in Deutschland immer dann sehe, wenn die Jungs nur noch ein bisschen Fussball gucken waren.

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Kaffeefahrt 2: Heilige Klofrau

Januar 6, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Jodhpur 3. Januar

LunchEin weiterer Stopp unserer Kaffeefahrt ist eine Weberfamilie, die in einer Kooperative ihre Teppiche verkauft. Dort haben wir auch lunch (also ich nicht, wegen krank, aber die anderen). Nach dem Essen startet die Verkaufsshow. Grossmutter und -Vater demonstrieren das Weben und dann werden Teppiche ausgerollt. Einer, noch einer und und und. Huebsch sind sie, farbenfroh, doch fuer nordeuropaeische Stadtwohnungen zu gross. Niemand zeigt Kaufinteresse.
Ich muss mal. Dani gibt mir Anweisungen: durch’s Haus durch, dann nach draussen gehen und die rechte Tuer.
Ich oeffne die Tuer nach draussen. Eine Kuh schaut mich an. Ich muss da vorbei. Mutig gehe ich in Richtung Toilettentuer. Die Kuh kommt mit. Als ich zurueck will wartet die Kuh auf mich und trottet bis zum Haus mit. Ich schieße die Tuer zum Haus. Die Kuh schaut mich an, als wolle sie sagen: 10 Rupies – in Indien versuchen selbst die heiligen Kuehe, die ein oder andere Rupie dazu zu verdienen.
Als ich zureuck komme schweigen sich die Teppichfamilie und meine Reisebegleiter an. Schliesslich traut sich einer zum Aufbruch zu blasen und wir fahren zurueck nach Jodhpur.

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Kaffeefahrt mit Opiumverkostung

Januar 6, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Jodhpur 3. Januar

KaffeefahrtManchmal findet man ganz spontan neue Mitreisende und neue Ideen. Beim Fruehstueck sitze ich mit Dani aus Mannheim, Andres aus Stockholm, Carla aus Sidney und Margret aus der Schweiz beisammen. Alle haetten wir Lust auf eine Jeeptour in die umliegenden Doerfer. The rual Rajasthan nennen das die Tour Veranstalter. Dani geht zu Binti dem Tour-Organisator im Hotel. Alles kein Problem, Abfahrt in einer Stunde. Wir springen auf, zerstreuen uns in unsere Zimmer und machen uns Tour-fein.
Das Familienleben auf dem Land sollen wir kennen lernen. Na dann nichts wie los.
Schon wenige Kilometer hinter Jodhpur wird es doerflich und still. Ein paar Voegel, Bambis und Artverwandte am Wegesrand. Bindi haelt an jedem Bambi.
Wir erreichen das erste Dorf, muessen Chai trinken und stellen jede Menge Fragen an die alte Frau.
Als ich nach ihrem Alter frage sind wir alle schockiert: 32 – damit hatte niemand gerechnet.

Es geht zu Weber-Familien, die ihr Handwerk vorfuehren und verkaufen. Zu Toepfern, die ihr Handwerk vorfuehren und verkaufen. “Ist das hier ne Kaffefahrt?” laestert Dani. Aber sie hat Recht, auf der anderen Seite, irgendwovon muessen die Leute ja leben, Tourismus ist da nicht die schlechteste Idee, um alte Handwerkstechniken zu erhalten.
Wir kaufen nichts und sind gespannt auf die naechste Station, doch mit dem was jetzt kommt hatten wir nicht gerechnet: Eine Opiumverkostung. Klar viele Menschen sind in Rajasthan durch Opiumhandel reich geworden. Gehoert also irgendwie dazu.
Ein Mann, der alt aussieht (wahrscheinlich ist er 28) broeckelt ein wenig Opium (sagt er – ich glaube dem kein Wort, sieht aus wie Kuhdung) in Wasser und filtert es wieder und wieder.
Schliesslich wird das ganze Krishna, Vishnu, Shiva oder wem auch immer geweiht und wer will, darf das Wasser aus seiner Hand schluerfen. Ich will nicht.

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